
Kinderfasnacht_2011_Villnachern_Generalanzeiger.pdf Text und Bilder: Adi Vonlanthen |
Aargauer_Zeitung_2011-03-21_Bericht_kifa.pdf Text und Bilder: Tabea Baumgartner |
Kinderfasnacht 2007:
Kinderfasnacht Villnachern
Am Samstag, 03. März 2007, fand die traditionelle Kinderfasnacht in Villnachern unter dem Motto ?1001 Nacht? statt.
Die neue Umzugsroute (Schulanlage ? Dorfstrasse ? Oberdorfstrasse ? Winkel ? Hüttenmattstrasse ? Anemonenweg ? Bahnhofstrasse ? Winkel ? Oberdorfstrasse ? Dorfstrasse ? Schulanlage) sollte weniger steil werden, da es für die Guggen ziemlich anstrengend ist, den sogenannten Bergpreis zu bestehen.
Start des Umzuges war 13.15 Uhr ? anschliessend an den Umzug fand ein Maskenball mit Auftritten der Guggenmusiken, Spielen für Kinder, sowie einer Maskenprämierung organisiert von der Jubla Schenkenbergertal statt. Auf für den Hunger und Durst war gesorgt. Es gab eine Festwirtschaft mit Getränken, feinen Kuchen und kleinen Imbissen. Um 17.00 Uhr ging die Fasnacht dann leider trotzdem zu Ende. Am Umzug nahmen diverse Vereine und Guggenmusiken teil ? die Hauptorganisation der Fasnacht trug, wie jedes Jahr die Jubla Schenkenbergertal.
OK-Kinderfasnacht und Jubla Schenkenbergertal
Kinderfasnacht 2006
Konfetti als Stolpersteine
?Zämewüschete? Ein Blick hinter die Kulissen einzelner Fasnachtsveranstaltungen Villnachern: Hals über Kopf: In Villnachern wurde an der Kinderfasnacht ein Ereignis als Wagen dargestellt, das die Gemüter ziemlich bewegt hatte: Nach der letzten Fasnacht hatte sich beim Gemeinderat eine Privatperson über den die Konfetti beschwert, die in den Garten gefallen waren. Der Gemeinderat erwog in der Folge, die Durchführung der Kinderfasnacht nicht mehr zu bewilligen, oder jedenfalls nur noch im Turnus mit anderen Talgemeinden, und er informierte die Verantwortlichen in diesem Sinne. Um ein Haar wäre deshalb der Umzug 2006 abgesagt worden, wenn sich vor allem junge Eltern vor der Gemeindeversammlung vom vergangenen November für dessen Beibehaltung eingesetzt hätten. Der Gemeinderat kam auf seinen Entscheid zurück und bewilligte den Umzug doch noch. ?Hals über Kopf? ? so das diesjährige Motto ? wurde die Kinderfasnacht denn in aller Eile organisiert.
Quelle: AZ 14.3.06, Peter Belart
Kinderfasnacht 2005
Strahlend gegen Pflotsch
Villnachern: Kinderfasnacht stand unter dem Motto Zeitreise Es ist schon erstaunlich, was sich jeweils für den Kinderfasnachtsumzug in Villnachern alles einfindet. Vor allem die Jubla Schenkenbergertal, aber auch die Pfadi, die Cevi und die Spielgruppen der nächsten Umgebung stellen sich ein und beleben die Strassen des Dorfes eine Zeit lang mit ihrem bunt-fröhlichen Treiben. Respekt, was hier mit viel Kreativität und oftmals unter der Leitung von Jugendlichen in relativ kurzer Zeit und bei einem sehr beschränkten Budget aud die Beine gestellt wird! Und der Lohn? Zunächst der Applaus (der etwas gar wenigen) Zuschauern, vor allem aber das Strahlen und die Freude in den Kindergesichtern.
Quelle: AZ 21.2.05, Peter Belart
Kinderfasnacht 2004
Thema: Reise ins Paradies
Mit dem Kinderumzug und Maskenball der Jubla Schenkenbergertal, wurde auch in Villnachern nochmals «gefasnachtet». Trotz verhangenem Himmel drängten sich die Menschen an den Strassen, auf den Beginn des Umzuges wartend. Immer wieder flitzte eine Fee, ein Cowboy oder eine Prinzessin zwischen den Beinen der Erwachsenen durch, schwer bewaffnet mit Konfettis oder Papierschlangen. Beim ersten, noch fernen Klang einer Guggenmusik reckten sich alle Hälse in die gleiche Richtung - und nicht vergebens: Schon zogen die ersten «Musikanten» (Opus-C Voll, Riniken) herbei, ihre schweren Instrumente mit sich tragend oder stossend. Ihnen folgten zur Umrahmung des Kinderumzuges noch drei weitere Guggen aus der Region: die Häxeschränzer aus Gebenstorf, die Sikingachlopfer aus Untersiggenthal und die Trombongos aus Windisch. Doch obwohl die Guggen für Begeisterung sorgten, galt das besondere Augenmerk der Zuschauer den Kindern. Da sah man liebevoll gestaltete Kostüme und fühlte sich, getreu dem Motto «Reise ins Paradies», oft wirklich dem Garten Eden nahe; auch machten die teilnehmenden Vereine (Elternverein Schinznach und Umgebung, Spielgruppe Chäferliträff Schinznach-Bad, Cevi Umiken/Villnachern, Pfadi Brugg, Altstadt-Rueche Brugg) und die Jubla Schenkenbergertal deutlich sichtbar, welch unterschiedliche Vorstellungen sich hinter dem Wort Paradies verstecken können. So zogen farbige Vögel vorbei, ihre gelben Schnäbel stolz nach vorne gereckt: ganz klar Paradiesvögel. Es folgten wandelnde Süssigkeiten, voll behängt mit Sugus und anderen Leckereien. Eine ganze Indianerfamilie, die vor ihrem Zelt (das auf einem Wagen mitgeführt wurde) friedlich ihre Friedenspfeife rauchte und nur ab und zu einen Sicherheitsschuss abfeuerte. Auf einem anderen Wagen, der mit Palmen dekoriert war, was sofort an einen Strand und Ferien erinnern liess, lag man faul in den Liegestühlen, bewegte sich nur, um die Zuschauer mit Konfettis zu beglücken. Süss waren natürlich auch die Kleinsten der Kleinen: verpackt in die unterschiedlichsten Kostüme (wobei Prinzessinen und Feen deutlich überwogen), marschierten sie an den Händen ihrer Eltern mit oder auf den Schultern des Papas oder noch bequemer: gestossen von der Mama. Ganz anders die Altstadt-Rueche: Hier war der Fasnachtsnarr am deutlichsten spürbar. Mit grausigen Masken, geziert von riesigen Nasen, deckten sie die Umstehenden mit Konfettis ein. Nach dem Umzug war der Nachmittag aber noch lange nicht vorbei: In der Turnhalle wurde weitergefeiert. Nun kamen die Guggen richtig zum Zuge. Jede hatte noch ihren Auftritt, gab noch einmal alles, und dem Publikum gefiels. Auch die Kinder konnten sich noch weiterer Vergnügungen erfreuen. Es waren extra für sie verschiedene Spiele organisiert worden, z. B. eine riesige Konfettischlacht. So war denn dieser Nachmittag wohl für die meisten viel zu schnell vorbei.
(cab)
Kinderfasnacht 1999
Am Samstagnachmittag bewegte sich ein gespenstischer Umzug durch Villnachem. Trotz Wind und Winterregen verzichteten wir nicht auf den geplanten Fasnachtsumzug, und so zogen schließlich zwei herausgeputzte Vehikel und rund 30 Supermen, Harlekine und Feen durchs Dorf - prall gefällte Konfettisäcke in der einen, den Regenschirm in der anderen Hand. Die Fasnachtsmeute strahlte für einmal nicht die übliche, lärmige und überschwengliche Fröhlichkeit aus. Vielmehr lag über der Gruppe eine leisere Freude und ein Hauch von Stolz darüber, dass trotz des Hundewetters in Villnachem Fasnacht war. Einen weiteren exquisiten Reiz erhielt die verregnete Fasnacht dadurch, dass nasse Konfetti ganz wunderbar kleben. Die beiden Wagen hatten es in sich. Der erste ging den elterlichen Zaungästen an (oder besser in) den Kragen: Sie wurden von zwei Höllenhunden in die mobile Konfettimaschine geführt und dort professionell mit Konfettis eingestaubt. Der zweite Wagen verlieh der verregneten Parade endgültig eine apokalyptische Note: Er stieß dumpfe Melodien aus und hüllte seine Umgebung zeitweise in dicke Nebelschwaden.