Home Termine Lager Scharanlässe Leiter Gästebuch Downloads Kontakt FunEcke

 

Sola 2003 5.Juli – 12.Juli 2003 in Lottigna TI


Auf nach Schottland

Vor langer, langer Zeit im 13. Jahrhundert, lebte das Leiterteam in ihrem früherigen Leben in Schottland. Aber schon bald wurde das Land von einem grossen Unheil getrübt und viele Clans wurden in den Tod gerissen.
D’Jubla Schar reiste nun für eine Woche in die Vergangenheit und stieg im Jahre 1295 ein um das Land vom Unheil zu befreien!


Samstag 5.Juli
Die Kinder verabschiedeten sich noch von ihren Eltern begaben sich dann in das Postauto welches sie ins Jahre 1295 zurück fuhr.

 
Während der Fahrt

Bald schon traf die Jubla Schar in Schottland ein und durfte sich nochmals Zeit nehmen Lunch zu essen.


Danach ging es ab zu den Ballspielen.

 
Während dessen stellten die Leiter noch die WCs und Duschen auf, wobei alle Zelte schon vor unserem Eintreffen von den alten erfahrenen Schotten aufgestellt wurden, welchen wir natürlich sehr dankbar dafür sind.

So verging der erste Lagernachmittag in einem Husch und die Kinder wurden nach einem feinen Nachtessen in die schottische Gemeinschaft aufgenommen. Mit Whisky wurde darauf angestossen und die gegründeten Clans vereinten sich bei Gesang am Lagerfeuer. William, der Anführer der Schotten berichtete nun von seiner Vergangenheit und erklärte den jungen Schotten dass er für die Freiheit Schottlands kämpft, da sie von den Engländer schlimmstens unterdrückt werden.




Sonntag 6.7


8.30Uhr Morgenessen

Nach einer Stunde Siesta wurde der Gottesdienst mit dem Thema Freiheit vorbereitet.

 

Neben Fürbitten und Hoffnungssterne schreiben, wurde auch das Kreuz und der Altar gebaut, Theater und Lieder geübt.


Nach dem Mittagessen gab es Siesta.

Wahre Schotten brauchten natürlich auch einen Schottenrock und so machten sich die Clans an die Arbeit, und nähten Säume und zogen Gummizüge hinein.
 

 
Und schon bald zeigte sich ein stolzes Schottenvolk von klein bis gross.

Der Gottesdienst geleitet von Isidor Hoddel
 

Entfacht wurde nun das Lagerfeuer von neuem und William berichtete weitere Erlebnisse die er mit seiner Frau hatte, welche jedoch wegen den Engländern ums Leben kam. Seit dort hatte er der Glaube an etwas Gutes in England verloren und teilte nun den neuen Schotten mit dass es doch gut wäre wenn wir mit Worten für die Freiheit kämpfen würden.
Gemütlich am Lagerfeuer singen und Anita brachte die Stimmung dann noch auf hundert als sie die Tante von Marokko mit den Kindern sang. Hip-hop, hobedihop, piffpaff.......

Nun war es Zeit ins Bett zu gehen.........doch kurz darauf als sich die Schar zum Zähne putzen begab, wurde der Zeltplatz angegriffen von den Engländern!!!!!!!!!
Was nun?
Das Lagerfeuer war ausgelöscht worden, damit wir Schotten die Engländer nicht bei zerstörerischen Taten ertappen konnten. So schnell wie möglich musste Licht auf den Lagerplatz, das heisst alle Kinder begaben sich nun in den Wald um beim Lichtmann Kerzen ergattern zu können. Damit wurde eine Kerzenlinie gelegt und das Feuer wieder entfacht. Bei erneutem Angriffsversuch wurden die Engländer ertappt und ihr Versteck in Erkundung gebracht.
Feine leckere Crèmeschnitten hatten sie sich zur Stärkung dort aufbewahrt. :o)

Montag 7.7
Den Morgenhupf einwenig später als sonst.

 
Nachdem die Jublaner die wichtigsten News erfuhren, durften sie ihr Geschirr abwaschen.

Um die Stimmung zu heben nach diesem schrecklichen Niederschlag, bastelten wir Instrumente und bemalten ein grosses Tuch mit dem schottischen Zeichen.

 


Auch Waffen zur allfälligen Verteidigung bei erneutem Angriff der Engländer wurden hergestellt
 

Im späteren Nachmittag wurde im Wald ein Game durchgeführt, wo einzelne Gruppen Goldstücke verdienen konnten, indem sie verschiedene Aufgaben lösen mussten. Wie hier Steine werfen oder Huckepackrennen, Hindernislauf, Tanzen, Kreatives aus dem Wald herstellen und Nägel hinein Hämmern.
Schlussendlich konnten die gesammelten Goldstücke beim Markt gegen Snack eingetauscht werden.
 

Am Abend verkündete William :“Die Engländer machen das Angebot, uns Land und Gold zu geben damit wir Schotten in Friede mit ihnen Leben. Aber leider bedeutet Frieden nicht Freiheit, die werden uns weiterhin unterdrücken und wir müssen ein Teil unserer Kartoffeln doch noch an sie abgeben. Wollen wir nun Unterdrückung oder Freiheit?“
Natürlich war das ganze Schottenvolk für die Freiheit von Schottland und unterstützte William in seinem Plan.
„Morgen, werden wir nach England wandern, und dort die Vereinbarung des eigenständigen, freien Schottlands suchen, damit wir endlich einen gültigen Beweis haben für unsere Freiheit!!!“

Dienstag 8.7
Früh Morgens schlüpften die älteren Schotten aus ihren Schlafsäcken und machten sich auf den Weg nach England.

Nach einem anstrengenden Aufstieg wurde eine kurze Pause eingelegt.
 
 

 
Am Nachmittag kamen sie in England an und tauschten gefundene Papierstücke aus, welche dann schlussendlich drei Puzzles ergaben, die die Koordinaten der Versteckten Karte enthielten. Nach langer Suche wurde die Karte gefunden, jedoch das Kreuz wo die Vereinbarung des freien Schottlands sich befand war herausgebrannt.
Die ganze Wanderung umsonst, jedoch gegenseitige Unterhaltung und eine feine Wurst brachte alle wieder auf Trab.
 

Natürlich gingen auch die jüngeren Schotten auf die Suche nach der Vereinbarung, sie marschierten jedoch einwenig später ab.
 
 



Mittwoch 9.7

Geburi-Leiter Roger
Ein ausgiebiger Brunch und danach ab zum Bach!

„Dieser Bach führt sein Wasser in einen grossen See, den man Lochness nennt! Von wo ich dies weiss möchte ich euch nun erzählen. Als ich mal auf einer grossen Wanderung war, wie ihr gestern auch, traf ich einen alten Schott. Dieser lud mich ein zu ihm Nachhause: ein nettes kleines Holzhüttlein mitten im Walde. Und so erfuhr ich viel über ihn, wie auch dass er einmal ein Ei fand, welches er dann mir Nachhause nahm und als es sich öffnete etwas Schlabberiges heraushüpfte. Bald schon habe er gemerkt, dass dieses Wesen sehr gerne Wasser hat, weil es immer gequiekt hatte wenn es in die Nähe kam von Wasser. So lies er es den Bach hinunter und seit daher entstanden Sagen über das Nessi welches in diesem Loch lebt und ab und zu für Unruhe sorgt.“ –so erzählte Ueli von seinen Erfahrungen.


  
Nasser Spass im Bach
 
sändele und relaxen
 
Plantschen

Plaudern

Wieder auf dem Zeltplatz konnten sich die erschöpften Schotten von oben bis unten erholen, mit den verschiedensten Heilmethoden die Ueli vom alten, weisen Schotte gelernt hatte.

 
Entspannende Gurkenmaske mit beruhigender Musik und Massage

Auch wartete auf die Kinder eine Sauna, Rutschbahn , Hindernissparcour und zum Schluss noch eine eiskalte Dusche.brrrrrr

Lagerkiosk

Nach dem Nachtessen übernahmen die Jungleiter die Verantwortung und bastelten mit den Jublanern das Nessi nach. Damit die Kinder spezielles Material bekamen, mussten sie zuerst Münzen suchen, die dann zum Tauschen gebraucht wurden.
 


Donnerstag 9.7
 
Morgenhupf auf dem ganzen Zeltplatz

Weiter gings nun, am Nessi wurde weiter gebaut.
 
 
 

Nun war es soweit!

Marsch zum Bach wo die Nessis mit dem angeschriebenen Hilferuf !!!!!Aiuto!!!!!!!! ins Wasser gelassen wurden. „Hoffentlich wird uns jemand um Hilfe eilen, damit wir endlich Frei sind und nicht unterdrückt.“

 

Beim Mittageessen bemerkte das Schottenvolk, dass Williams noch nicht erschienen war, und es breitete sich Unruhe aus. „Wo wird er wohl sein?“
Man entschloss sich bis 16 Uhr zu warten und wenn er dann noch nicht erschienen sein sollte, auf die Suche zu gehen.


Bändlikampf

16Uhr noch keine Spur von Williams, die Leiter haben den ganzen Lagerplatz abgesucht nach ihm!!!!!
Nun gingen alle Schotten auf die Suche nach Williams. Wurde er vielleicht empführt von den Engländern?? Oder hat er sich den Fuss verknickt, und liegt irgendwo???

Der Weg war lange und nach jeder erfüllten Aufgabe kamen die Gruppen dem Ziel ein Stück näher.

 

Das Nachtessen erkämpften sie sich selbst und kochten die Hörnli auf dem Feuer.

Die Suche setzte sich fort und führte ins Dorf Lottigna.

Doch mit grossem Erschrecken mussten die Schotten verststellen, dass William nirgens zu sehen war, nur noch ein blutverschmierter Rock fanden sie. Doch plötzlich entdeckte jemand einen zusammengeknüllten Brief auf dem Boden.
„Hoi zäme! Ich bin empfüert worde vo dä Engländer ond han scho en Idee wie ich chan Flüchte. Chome so schnell wie möglich zrügg ond brenge d’Nachricht wies wieter goht.
Mir gohts guet Williams“

Ein kleiner Blink Hoffnung erklimmte in den Augen der Kinder und die Schar marschierte wieder zum Zeltplatz zurück. Nach einer Beratung der Leiter (was nun zu tun war) , entschieden sie sich die Kinder Patroullie stehen zu lassen, damit wenn Williams zurück käme, jemand wach ist.

Jedoch vielen den meisten schon nach einer halben Stunde fast die Augen zu, so dass schlussendlich alle sich ins Zelt legten.


Plötzlich etwa um 4Uhr nachts stürmte Williams auf den Lagerplatz und weckte das ganze Schottenvolk. Um die neusten Neuigkeiten zu verkünden, versammelten sich alle beim Lagerfeuer und Williams begann zu erzählen:“die Engänder haben mich empführt und sie haben mich an einen Pfahl gebunden neben ihrem Lagerfeuer, so konnte ich lauschen was sie besprachen. Einer meinte dass wir Schotten nie frei sein werden, denn ohne die Vereinbarung oder Urkunde würden wir dies nie schaffen. Das Lösungswort für das Versteck der Urkunde sei auf schottischem Boden, und nur sie wüssten wo die Buchstaben lägen.
Die Engländer erwähnten auch wie man bestimmte Engländer überlisten könne damit jene sagten wo sich ein Buchstabe befinde: rundherumtanzen, singen......
 


Sofort erkundeten die Kinder die Umgebung nach Engländern.

Die Buchstaben wurden zusammengesetzt, das Lösungswort war KAPELLE.

 
Wo wird diese Urkunde wohl liegen? –Da ist sie, schwarz auf weiss steht geschrieben dass die Schotten frei sind. Juhuiiiiiiiiiiiii

Nun gehts ins Bett, nach dieser langen Nacht.




Freitag 11.7
Heute Nachmittag wurde für den Abschlussabend vorbereitet.

Danach konnte man sich sein eigenes Amulett, aus Speck- oder Salzstein meisseln.
 

Und schon bald war es soweit.
Die Tische schön gedeckt und den feierlichen Drink warteten auf das freie Schottenvolk.
 


Prost auf die Freiheit der Schotten!!!!!!!!!

Nach feiner Speise, begaben sich die Schotten zum Lagerfeuer.
 

Verschiedenste spektakuläre Shows wurden präsentiert. Atemberaubend!!
 
 
Nessi Witze Theater: Rote Hände :o) und Anita Baby

Damit die Jublaner auch zu richtigen Schotten wurden, mussten sie eine Tapferkeitsprüfung ablegen.

Mit verbundenen Augen dem Band folgen.
Cli361+366
   

 
Sogar seillaufen und zum Schluss noch Schottischcola trinken.
Glücklicherweise hatten alle in der Tapferkeitsprüfung gut abgeschnitten und wurden dann zum Schotten geschlagen.





Samstag 12.7
Die Fahrt Nachhause in die Zukunft

 
 
 
 


Zur Begrüssung wurde die Tante aus Schottland vorgesungen.

Tolle Schnappschüsse

 
 

Erfolgreich konnte die Mission, Schottland vor dem grossen Unheil zu retten und es zu einem freien Staat zu machen, erfüllt werden!!
Tapfere und mutige Schotten haben sich bewiesen in dieser Woche.Bravo! :o)

Natürlich danken wir allen Spendern und Helfern für die Mithilfe an diesem gelungenen Sommerlager.




Text: Stefanie Eichenberger
Webgestalltung: Clifford Gregory
Fotos: Patrick Hautle, Clifford Gregory