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Thema: Kinder gründen eine Stadt
Unser diesjähriges Sola verbrachten
wir im wunderschönen Haus Dultschignas in Sarn.
Am Samstag den 4. Juli 1998 bezogen
wir (3 Köchinnen, 19 Leiter/innen und 50 Kinder) es.

Nachdem wir uns
eingerichtet, das feine Abendessen verschlungen und erste Lagergedanken
ausgetauscht hatten, fingen wir an, unsere eigene Stadt zu gründen. Als
erstes gab es eine Grundsteinlegung. Danach wurden ein Stadtname, Polizisten,
Feuerwehr und Stadtrat, sowie ein Richter gewählt. So ging der erste Abend
in unserer Stadt Simcity schnell vorbei.
Mitten in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag wurden alle geweckt. Zwei
Uhr: Nachtaktion!
Verschlafene Gesichter kamen zum Vorschein. Die Kleineren mussten das
Sandmännchen befreien, welches von einer Hexe entführt worden war, die
Grösseren machten einen Horrortrip durch die Nacht.
Nach ein bis zwei Stunden vielen alle wieder totmüde ins Bett. Endlich
war Ruhe angesagt.
Am
Sonntag bereiteten wir, wie jedes Jahr den Gottesdienst vor.
In einer Ecke wurde gesungen, in der anderen ein Rollenspiel einstudiert.

Ein paar starke Jungs bauten ein wunderschönes
Kreuz, wenach Hause gebracht haben. Nach einem tollen Mittagessen
und einer kleinen Siesta fingen wir an, unsere Stadt aufzubauen.Ein Raum
wurde zum Casino, ein anderer zur Disco. Eine Post, ein Kiosk sowie ein
Gefängnis wurden eingerichtet. Draussen gab es ein Stadttor sowie einen
Spielplatz. Hier wurde etwas gebaut und da etwas eröffnet. Ein Stadtbau
gibt viel Arbeit. Aber es macht Spass. Danach machten wir noch eine halbe
Stunde Sport. Nachdem alle erschöpft waren, satt vom Abendessen und müde
von der letzten Nacht, ging der Abend mit einem schönen ruhigen und doch
aufgestellten Gottesdienst zu Ende.
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Montag=Wandertag!!! Nach
einem reichhaltigen Frühstück und einem Vitamindrink gings los.
Die Grossen hatten eine zweitägige Wanderung vor sich, mit Übernachtung
im Freien.
Die Kleineren wanderten direkt zur Viamala Schlucht. Die Wanderungen
waren beide anstrengend aber schön und erlebnisreich.
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Dienstag Die Kleinen hatten “sturmfrei”,
da die Grossen noch auf der Wanderung waren. Ein gemütlicher Tag war angesagt!
Am Morgen wurde gebastelt, getanzt oder Bändeli geknüpft, am Mittag gab
es ein Kinderwunschprogramm. Zu unserer Überraschung
wollten die Kids dasselbe wie am Morgen machen! Als wir nach wenig Sport
leicht erschöpft waren, kamen die Grossen von ihrer zweitägigen Wanderung
totmüde nach Hause. So müde, dass viele froh waren, als sie nach dem Abendprogramm
ins Bett durften.

MittwochBereits war die Hälfte unseres
Lagers vorbei. Zuerst wurde die Stadt fertig aufgebaut, danach erlebten alle eine lustige Stadtolympiade.

An diversen Posten waren Geschicklichkeit, Ideen und Fitness gefragt.
Überall strahlten Gesichter, überall wurde gelacht. Nach einem wunderbaren
Abendessen (übrigens das Essen war immer wunderbar!!!) ging es nobel zu
und her! Unser Casino wurde eröffnet. Jetzt konnten alle ihr “Jublageld”
vervielfachen. Bis tief in die Nacht wollten die Jublaner spielen. Zum
Erlösen der Leiter stand dann aber doch noch irgendwann “Nachtruhe” auf
dem Programm!
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Donnerstag Zu
jedem Lager gehört ein Lagerandenken. Und so bauten wir uns dieses
Jahr eine Lagerplaquette als Erinnerung. Es entstanden viele bunte
und witzige Andenken.
Nach dem Mittagessen durften die Leiter und Jungleiter einmal ausspannen.
Das 15-er Team übernahm für einen Nachmittag die Leitung der Kinder.
Auch der Abend war zur Entspannung der Leiter da. Das 15-Team leitete
mit Hilfe der Jungleiter die aufgedrehten Kids. Alle hatten Spass
an der Unterhaltung und den Spielen. Das 15-Team sah mal was es
heisst 50 Kinder zu Unterhalten!
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Freitag Der letzte Lagertag ist angebrochen.
Für die Fitness gab es ein Feuer-Wasser-Spiel. Wieder einmal waren Sportlichkeit,
Teamgeist und Einsatz gefragt. Nach dem Mittagessen ging es gleich weiter
mit Sport. Eigentlich haben die Leiter gedacht, dass die Kinder total
müde sind am Abend, aber dem war ganz und gar nicht so!
Bei unserem Galadinner mit diversen Attraktionen und den anschliessender
Disco, sowie im Casino wurde geredet, gelacht und der letzte Abend in
vollen Zügen genossen. Es war ein wunderschöner Abschluss eines genialen
Lagers.

Samstag Nach einer kurzen Nacht, musste
das ganze Haus geräumt und geputzt werden. Das gab vielleicht Arbeit!
Aber mit so einer Gruppe macht sogar das Putzen Spass! Tja und schon war
das Lager vorbei. Die Heimreise wurde Angetreten, mit einem lachenden
und einem weinenden Auge. Das Lachende, weil es eines der besten Lager
war und das Weinende weil diese schöne Zeit schon wieder vorbei war. Aber
wir freuen uns alle schon wieder aufs nächste SOLA.
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