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Sola 1999
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In diesem
Jahr ging unsere Reise ins wunderschöne Wallis. Genauer gesagt nach
Ovronnaz, wo wir eine Woche Lagerleben genossen. Mit dabei waren
51 Kinder und das 15 köpfige Leiterteam.
Da hatten
auch unsere drei Super-Köchinnen Erika Kottmann, Marianne Schären
und Käthi Spillmann (Bild) alle Hände voll zu tun.
Unser Lagerthema
hiess: Andere Länder, andere Sitten. So konnte jedes Kind aus fünf
verschiedenen Ländern eines auswählen, mit dem es sich in dieser
Woche hauptsächlich beschäftigen wollte. Zur Auswahl standen: Afrika,
Australien, China, Mexiko und Schweden. Das Programm war sehr vielfältig.
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Am
Samstag 3.Juli um halb neun Uhr morgens trafen wir uns am Bahnhof
in Brugg. Mit dem Zug fuhren wir nach Sion und von dort aus mit
dem Bus in das auf 1'350 m.ü.M. gelegene Ovronnaz. Beim Haus angekommen,
trafen wir auch schon auf Christoph und Matthias die dieses Jahr
das Gepäck und das Material mit dem Zulauf-Wagen zum Lagerort transportierten.
Nachdem alle ihr Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns im Aufenthaltsraum.
Dort wurden die verschiedenen Länder kurz vorgestellt. Danach konnte
jedes Kind sein Lieblingsland auswählen. In dieser Woche wurden
nun in jeder Ländergruppe etwas zum jeweiligen Land gebastelt, gekocht
oder sogar ein Theater eingeübt. Es entstanden wunderschöne Gewänder,
Hüte oder andere typische Sachen des Landes. Man konnte etwas über
die Geschichte erfahren oder sogar schwedisch oder chinesisch usw.
lernen.
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Am Sonntag bekamen
wir Besuch von Isidor Hodel und Herrn Zehnder. Herr Hodel hielt
für uns den Gottesdienst, der durch die Kinder mitgestaltet wurde.
Dank dem schönen Wetter konnten wir ihn sogar Draussen abhalten.
Am Montag war Wandertag!
Für die Grösseren wieder zwei Tage. Die eintägige Wanderung ging
nach Leytron. Die zweitägige führte hoch über das Rhonetal, wo wir
in (Blachen-) Zelten übernachteten.
Während die Grösseren
am Dienstag den zweiten Wandertag unter die Füsse nahmen, verbrachten
die anderen zu Hause die Zeit mit Lagersport und versch. Spielen.
Die ²grossen Wanderer² kamen dann am Abend singend beim Lagerhaus
an. Jedoch war das wohl die letzte Energie die sie noch hatten.
Kurze Zeit später lagen die meisten erschöpft in ihren Betten!
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| Am Mittwoch war wie gewöhnlich
um 8.00 Uhr Tagwach. Nach dem Morgenhupf und dem Morgenessen gab es ein
Atelier wo jedes Kind in einem der anderen Länder schnuppern konnte. Am
Nachmittag wurden wieder in den ²eigenen² Ländern weitergearbeitet. Am
Abend gab es dann noch einen Lagersportblock, bis dann um 23.00 Uhr Nachtruhe
angesagt war.
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Am Donnerstag fing der Tag
etwas früher an. Und zwar um 3.45 Uhr wurden alle aus den Federn geholt.
Die Nachtaktion stand uns bevor!! Da hatten sich die Leiter etwas ganz
spezielles einfallen lassen. Und zwar fuhren wir bei Dunkelheit mit dem
Sessellift zum Aussichtspunkt, wo wir den Sonnenaufgang beobachteten.
Danach wanderten wir wieder zurück zum Haus. Die Sonnenstrahlen wärmten
uns wieder auf. Zu Hause angekommen wurde reichhaltig gefrühstückt. Die
einen fielen danach müde ins Bett. Die anderen konnten sich draussen beim
Spielen verweilen. Am Nachmittag übernahm das 15er-Team die Leitung. Sie
bereiteten einen Postenlauf vor, den sie sehr gut durchführten. Das Abendprogramm
wurde von den Jungleitern und dem 15er-Team gestaltet.


Am Freitagmorgen gab es eine
Wörterolympiade. Nach dem Mittagessen, das übrigens die ganze Woche den
verschiedenen Ländern gewidmet war und wie immer super geschmeckt hat,
gab es am Nachmittag noch einen Gruppenblock, bevor der Abend bunt wurde!
Es gab viele lustige Beiträge und einiges zu lachen. Wer noch nicht müde
war konnte sich für den Rest des Abends in der Disco vergnügen.
Am Samstag reinigten wir das
Haus Tip-Top bevor wir uns wieder auf die Heimreise machten. Das Lager
wird uns in guter Erinnerung bleiben. Glücklicherweise hatten wir auch
keine grösseren Blessuren zu vermeiden.

Herzlichen Dank an alle die
mitgeholfen haben
dieses schöne + gelungene
Lager zu gestalten.
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